Archiv für die Kategorie ‘Kunst’

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Grand jeté

Juli 26, 2007

Bei einem grand jeté (großer Sprung) sind die Arme und Beine ganz gestreckt und es handelt sich dabei um einen Klassiker des Balletts.

Es heißt, das klassische Ballett sei das „legitime Kind“ König Ludwig XIV. In sehr jungen Jahren übernahm der König gern selbst die Hauptrolle in seinem Ballett. Daher stammt auch sein Spitznahme  „Sonnenkönig“, denn er tanzte 1653 im „Ballet Royal de la Nuit“ den Part der aufsteigenden Sonne. Während der Regentschaft Ludwig XIV. wuchs die Bedeutung des Balletts. Es wurde als szenische Kunst betrachtet. Im Jahre 1671 gründete der Sonnenkönig die Musikakademie, die später in die Königliche Akademie für Musik und Tanz und 1712 in die Königliche Opernschule umgewandelt wurde. Zu Beginn des 18. Jahrhunderts begannen die Leiter dieser Schule, auch talentierte Jungen und Mädchen zwischen neun und dreizehn Jahren aus armen Familien in ihre Schule aufzunehmen. Ziel war es,  Kindern eine völlig kostenlose Ballettausbildung zu vermitteln. Dies war ein entscheidender Schritt in der Geschichte des Balletts, denn bis zu jenem Zeitpunkt hatte das Ballett ausschließlich aus Angehörigen des Adels bestanden.

Ballett ist die Kunst, eine Geschichte statt mit Worten mit Musik und Tanz zu erzählen. Der Tanz ist so alt wie die Menschheit. Die Bewegungsabläufe der Ballettkunst hingegen sind erst im Lauf der letzten Jahrhunderte entstanden. Tänzer sind besondere Menschen. Sie sind musikalisch, intelligent und anpassungsfähig. Sie haben das Selbstvertrauen für Solotanz und arbeiten doch im Team. Mit viel Vorstellungskraft machen sie ganz unterschiedliche Figuren lebendig … KLICK HIER

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An diesem Dienstag

Juli 16, 2007
In Wolfgang Borcherts Kurzgeschichte „An diesem Dienstag“ spielt die gesamte Handlung an einem Dienstag im Krieg, und zwar auf zwei Ebenen gleichzeitig: Zu Hause, wo das Leben ziemlich normal weitergeht, und an der Front, wo die eigenen Soldaten leiden und sterben.

Am Anfang wird von einer Schulklasse berichtet, die das Wort „Krieg“ für Schreibübungen benutzt. In der zweiten Ebene, also an der Ostfront, wird einem das Schicksal des Offiziers Hesse nähergebracht, der zum Hauptmann befördert worden ist. Da er mit diesem Rang versetzt wurde, nimmt nun Leutnat Ehlers das Kommando in seine Hand, und wird prompt von Scharfschützen erschossen. Man erfährt, dass Hauptmann Hesse an Fleckenfieber erkrankt ist, im Seuchenlazarett von Smolensk desinfiziert wird, und daraufhin stirbt. Zu Hause bekommt seine Frau den Brief mit der Auskunft, dass ihr Mann befördert worden sei, und geht daraufhin in die Oper.

Die Erzählung endet, so wie sie angefangen hat, nämlich mit einer Schularbeit einses jungen Mädchens mit folgenden Worten:“ Im Krieg sind alle Väter Soldat“. Klick hier …

 

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Sandburgen

Juli 14, 2007

Wer am Strand den Baumeister raushängen lässt, sollte auch etwas von Physik verstehen. Denn Sandburgen werden durch so genannte Kapillarbrücken zusammengehalten. Der Wassergehalt ist das Entscheidende. Aus trockenem Sand lässt sich nämlich keine Burg bauen. Wasser benetzt den Sand. So können sich zwischen den einzelnen Körnern so genannte Kapillarbrücken bilden. Die dort aktive Oberflächenspannung hält das Gebilde zusammen. Dieses ist dann besonders stabil, wenn jedes Sandkorn zu möglichst vielen Nachbarn eine Verbindung hält.

Gießt man allerdings zu viel Wasser hinzu, werden die Brücken so groß, dass benachbarte Brücken miteinander verschmelzen. Die gesamte in dem Gefüge vorhandene Wasseroberfläche, und damit die stabilisierende Wirkung der Oberflächenspannung, nimmt wieder ab.
 
Es hat sich gezeigt, dass bei sehr glatten, runden Sandkörnern ein bis fünf Prozent Wasser ideal sind. Maximal sollte der Anteil Wasser hier bei zehn Prozent liegen. Wenn die Körner porös oder sehr spitzig sind, kann auch mehr nötig sein. Destilliertes Wasser und reiner Quarzsand haften sehr viel schlechter als Nordseesand und Meerwasser.

Ordentlich Klopfen macht den Sand kompakt. Desto mehr Brücken können sich zwischen den Sandkörnern ausbilden. Und wenn die Sonne rauskommt, ist doch alle Mühe vergeblich gewesen, denn dann verdunsten die Wasserbrücken und die Sandburg rieselt zusammen – …

… außer man hat mit Zement oder Lehm nachgeholfen ;-) . Sandburgen bauen … Klick hier

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Juli 13, 2007

Aufgrund der allierten Vorlage setzten die Ministerpräsidenten einen Ausschuß von Verfassungsexperten ein, den sogenannten Verfassungskonvent vom Herrenchiemsee, der vom 10. bis 23. August 1948 einen Vorschlag für ein Grundgesetz erarbeitete. Am 1. September 1948 trat der Parlamentarische Rat, gewählt von den 11 westdeutschen Landtagen zu seiner ersten konstituierenden Sitzung in Bonn zusammen. Die Aufgabe der 65 Mitglieder unter der Leitung von Konrad Adenauer war es, ein Grundgesetz zu formulieren, welches dann auch am 8. Mai 1949 mit einer Mehrheit von 53 zu 12 Stimmen beschloßen wurde. Durch die Genehmigung der allierten Militärgouverneure und Zustimmung der 11 Landtage, wurde am 23. Mai 1949, dass Grundgesetz offiziell verkündet, es war die Geburtsstunde der Bundesrepublik Deutschland.

Darüber hinaus beschloß der Parlamentarische Rat, ein Wahlgesetz zu erlassen und Bonn als vorläufige Hauptstadt zu erklären. Nach dem Inkrafttreten des Grundgesetzes löste sich der Parlamentarische Rat auf. … Klick hier

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Modestadt Mailand

Juli 12, 2007

Die italienische Mode und die Namen ihrer Designer sind weit über die Landesgrenzen hinaus bekannt. Wußtest Du, dass amerikanische Präsidenten italienische Anzüge und Krawatten tragen? Auch deutsche Führungskräfte aus Politik und Wirtschaft wissen die Vorzüge feiner Stoffe und edler Schuhe zu schätzen. Traditionelles Handwerk, edles Material und eine außerordentliche Qualität überzeugen den anspruchsvollen Kunden.

Im „goldenen Dreieck“ (triangolo d’oro) von Via Montenapoleone, Via Andrea, Via Gesù, Via Borgospesso und Via della Spiga bieten die Modeschöpfer mit klangvollen Namen ihre sündhaft teuren Kreationen an.

Jetzt macht eine ganz andere Ausstellung in Mailand Furore, die der sexuellen Ausrichtung vieler Designer alle Ehre macht … Klick hier