Albinos ziehen die Blicke auf sich. Egal ob Pinguin, Wal, Elefant oder Mensch, die Andersartigkeit der farblosen Individuen fasziniert. Rote Augen, weißes Fell oder Haar – das ist das klassische Bild des Albinos, das viele in den Köpfen haben.
Doch in den letzten Jahren hat sich gezeigt, dass Albinismus ein weitaus größeres Spektrum hat, als bisher angenommen. Denn nicht jedem Albino sieht man an, dass er einer ist. Es gibt auch solche mit grünen oder blauen Augen, mit braunem oder dunkelblondem Haar. Eines aber haben alle Albinos gemein: Ihnen fehlt Melanin, das Pigment, das bei Wirbeltieren die Farbe von Haut, Fell und Federn bestimmt. Ursache ist ein Gendefekt – mit weitreichenden Folgen.
Deutschlands Albino fürs heimische Wohnzimmer, Heino, ist in Wirklichkeit gar keiner! Die blonden Haare sind von der Mutter und ein wenig aus der Tube nachgeweißt, die Sonnenbrille trägt er nicht wegen vermeintlicher roter Augen, sondern wegen eines einseitig hervorstehenden Auges. Sein Albinoimage ist ein Markenzeichen, mehr nicht.
Wenn man nun einen Albinofrosch küsst, dann kommt noch lange kein Albinoprinz zum Vorschein … KLICK HIER
