Archiv für Juli 2007
Juli 26, 2007
Bei einem grand jeté (großer Sprung) sind die Arme und Beine ganz gestreckt und es handelt sich dabei um einen Klassiker des Balletts.
Es heißt, das klassische Ballett sei das „legitime Kind“ König Ludwig XIV. In sehr jungen Jahren übernahm der König gern selbst die Hauptrolle in seinem Ballett. Daher stammt auch sein Spitznahme „Sonnenkönig“, denn er tanzte 1653 im „Ballet Royal de la Nuit“ den Part der aufsteigenden Sonne. Während der Regentschaft Ludwig XIV. wuchs die Bedeutung des Balletts. Es wurde als szenische Kunst betrachtet. Im Jahre 1671 gründete der Sonnenkönig die Musikakademie, die später in die Königliche Akademie für Musik und Tanz und 1712 in die Königliche Opernschule umgewandelt wurde. Zu Beginn des 18. Jahrhunderts begannen die Leiter dieser Schule, auch talentierte Jungen und Mädchen zwischen neun und dreizehn Jahren aus armen Familien in ihre Schule aufzunehmen. Ziel war es, Kindern eine völlig kostenlose Ballettausbildung zu vermitteln. Dies war ein entscheidender Schritt in der Geschichte des Balletts, denn bis zu jenem Zeitpunkt hatte das Ballett ausschließlich aus Angehörigen des Adels bestanden.
Ballett ist die Kunst, eine Geschichte statt mit Worten mit Musik und Tanz zu erzählen. Der Tanz ist so alt wie die Menschheit. Die Bewegungsabläufe der Ballettkunst hingegen sind erst im Lauf der letzten Jahrhunderte entstanden. Tänzer sind besondere Menschen. Sie sind musikalisch, intelligent und anpassungsfähig. Sie haben das Selbstvertrauen für Solotanz und arbeiten doch im Team. Mit viel Vorstellungskraft machen sie ganz unterschiedliche Figuren lebendig … KLICK HIER
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Juli 25, 2007
Savannah/Georgia, Anfang der 80er Jahre: Auf einer Bank an einer Bushaltestelle sitzt ein äußerst ungewöhnlicher Geschichtenerzähler.
„Das Leben ist wie eine Schachtel Pralinen, man weiß nie so genau was drinsteckt“, so beginnt Forrest Gump seine Geschichte. Sein Leben erzählt er von dieser Bank aus, auf der er sitzt.
Öffentliche, im Freien aufgestellte Bänke bieten meist etwa fünf Personen Platz. Aus Geldmangel sind viele Städte dazu übergegangen, Bänke privat finanzieren zu lassen. Der Name des Finanziers wird meist mit dem Hinweis auf seine Spende in ein Messing-Namensschild graviert und an der Bank befestigt.Im Mittelalter nahmen nur Personen auf einer Bank Platz, die einander auch gleichgestellt waren. Adlige durften nicht neben dem gemeinen Volk sitzen und umgekehrt. Daher stammt auch der Ausdruck „durch die Bank“, was so viel wie „ohne Unterschied“ bedeutet.
Eine Bank ist also ein Sitzmöbel, das meist mehreren Personen Platz bietet … KLICK HIER
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Juli 24, 2007
Geht es um die Kraft, die auf einen Gegenstand ausgeübt und damit direkt gemessen werden kann, hält ein erstaunlich kleiner Muskel den Rekord: Unser Kaumuskel.Der Amerikaner Richard Hoffman biss 1986 mit einer Kraft von 4337 Newton in ein Messgerät. Das entspricht einer Gewichtskraft von 442 kg! Allerdings spielt bei diesem erstaunlichen Wert die Hebelkraft die entscheidende Rolle: Betrachten wir den Kieferwinkel, entfaltet der Kaumuskels seine Kraft an einem kurzen Hebel, ähnlich einem Nussknacker. Ganz anders etwa der Bizeps im Oberarm, der mit seiner Kontraktion einen langen Hebel – den Unterarm – bewegt.
Der erste Kaumuskel (Masseter) ist ein kräftiger Schliessmuskel und liegt symmetrisch in beiden Backen. Der Muskel hat seine Ansatzstelle aussen am Backenknochen und verläuft zum äusseren Kieferwinkel.Der zweite Kaumuskel (seitlicher Pterygoid) ist ein symmetrisch angelegter Mundöffner. Die Ansatzstellen verlaufen von der Schädelbasis zum Kieferköpfchen.Der dritte Kaumuskel (Temporalis) ist ebenfalls ein symmetrisch angelegter, kräftiger Schliessmuskel. Er hat breit gefächerte Ansatzstellen an beiden Schläfen und seitlich am Schädel, oberhalb des Ohres. Der vierte Kaumuskel (Digastricus) ist ein symmetrisch angelegter Mundöffner. Die Ansatzstellen verlaufen von der Innenseite des Unterkiefers zur Schädelbasis.Der fünfte Kaumuskel (mittlerer Pterygoid) ist ein symmetrisch angelegter Mundschliesser. Die Ansatzstellen verlaufen von der Schädelbasis zur Innenseite des Unterkieferwinkels.
Was zum Kauen … KLICK HIER
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Juli 23, 2007
Bereits zum 8. Mal konnten jetzt Kinder in Heidelberg mit ihren „kranken“ Plüschtieren zu echten „Docs“ gehen. Im sogenannten Teddybärenkrankenhaus auf dem Universitätsplatz behandelten Medizinstudenten die Kranken samt Besitzer, machten Röntgenbilder, stellten Diagnosen, verabreichten Gummibärchen als Medizin und schafften so spielerisch, den Kindern die Angst vor Krankenhäusern und Arztbesuchen zu nehmen. Eigentlich eine Idee aus Skandinavien, die Heidelberg da vor nunmehr sieben Jahren aufgegriffen hat.
Drei Tage lang war Teddy-Sprechstunde und auch in diesem Jahr war diese Aktion wieder extrem beliebt bei den Kindern – mittlerweile auch weit über die Stadtgrenzen.
Der Teddybär - unverzichtbares Spielzeug in Kindertagen und beliebt bei Groß und Klein … KLICK HIER
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Juli 20, 2007
Der Begriff Wochenende (abgekürzt WE) bezeichnet im allgemeinen den Samstag sowie den Sonntag und schließt manchmal sogar den Freitagnachmittag ein. Wenn ein Feiertag auf einen Freitag oder Montag fällt, dann spricht man auch von einem langen Wochenende oder von einem verlängerten Wochenende.
Ursprünglich wurde der Sonntag nicht zum Wochenende gerechnet. Er galt traditionell als der erste Tag der Woche, was auch sehr deutlich im früheren Kalenderdesign zum Ausdruck kam: Bis in die 1970er Jahre begann jede neue Woche mit dem Sonntag, da laut christlicher Überlieferung Jesus Christus an einem ersten Tag der Woche (Ostersonntag) auferstand. Der Montag ist erst seit dem 1. Januar 1976 als Wochenbeginn genormt (EN28601, ISO 8601 und DIN 1355). Folglich beginnt das 1. Wochenende eines Monats, wenn der erste Samstag eines Monats auf dem Kalenderblatt steht. Das Wochenende selber dient meist der Unterhaltung … KLICK HIER
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Juli 19, 2007
Als Melone bezeichnet man vor allem in subtropischen Gebieten kultivierte Gewächse mit großen, saftreichen Beeren-Früchten. Sie gehören zur Familie der Kürbisgewächse, werden aber im Gegensatz zu anderen Vertretern dieser Familie als Obst verwendet. Der Name stammt aus dem Griechischen und bedeutet „großer Apfel“.
Eine Melone ist auch ein steifer, abgerundeter Hut, der um 1860 erstmals in Southwark/London von Thomas William Bowler gefertigt wurde und im englischsprachigen Raum nach seinem Erfinder meistens Bowler heißt, mitunter nach seinem ersten Träger William Coke auch als Coke bezeichnet wird. Im Deutschen wurde er auch Glocke oder Koks (unter Wandergesellen) genannt. In den USA hieß er auch Derby. Die originale Melone ist aus schwarzem Filz gefertigt und hat eine steife Krempe. Außerhalb Englands wird er nur noch sehr selten getragen, außer bei Pferderennen (im Publikum) und von Dressurreitern.
Noch mehr Melone … KLICK HIER
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Juli 18, 2007
Nach internationalen Regeln gibt es genaue Vorschriften für den „ordnungsgemäßen“ Tennisball:
Die äußere Oberfläche des Balles muß gleichförmig und nahtlos, seine Farbe weiß oder gelb sein. Der Durchmesser des Balles muß mehr als 6,350 cm und weniger als 6,668 cm betragen, sein Gewicht mehr als 56,7 g und weniger als 58,5 g. Der Ball muß eine Sprunghöhe von mehr als 134,62 cm und weniger als 147,32 cm aufweisen, wenn er aus einer Höhe von 254 cm auf eine betonierte Fläche fallen gelassen wird.
Bei einem Druck von 8,165 kg muß die Verformung des Balles mehr als 5,59 mm und weniger als 7,37 mm nach innen sowie bei Entlastung die Rückverformung mehr als 8,0 mm und weniger als 10,8 mm betragen. Beide Verformungsmaße müssen die Durchschnittsergebnisse von drei verschiedenen Messungen über drei Achsen des Balles sein, wobei bei jedem Vergleich zwei Messungen keinesfalls mehr als 0,76 mm voneinander abweichen dürfen. KLICK HIER
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Juli 17, 2007
Der aus dem Englischen eingedeutschte Begriff Snobs bezeichnet Personen, die durch ihr Verhalten ganz offensiv Reichtum und gesellschaftliche Stellung zur Schau stellen und auf vermeintlich einfacherer Menschen herabsehen. Der Vorwurf, ein Snob zu sein, gilt darüber hinaus meistens Personen mit einer besonderen Form der Arroganz.
Snobs sind z.B. Menschen, die sich ihre Petersilie mit FLEUROP liefern lassen … KLICK HIER
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Juli 16, 2007
| In Wolfgang Borcherts Kurzgeschichte „An diesem Dienstag“ spielt die gesamte Handlung an einem Dienstag im Krieg, und zwar auf zwei Ebenen gleichzeitig: Zu Hause, wo das Leben ziemlich normal weitergeht, und an der Front, wo die eigenen Soldaten leiden und sterben.
Am Anfang wird von einer Schulklasse berichtet, die das Wort „Krieg“ für Schreibübungen benutzt. In der zweiten Ebene, also an der Ostfront, wird einem das Schicksal des Offiziers Hesse nähergebracht, der zum Hauptmann befördert worden ist. Da er mit diesem Rang versetzt wurde, nimmt nun Leutnat Ehlers das Kommando in seine Hand, und wird prompt von Scharfschützen erschossen. Man erfährt, dass Hauptmann Hesse an Fleckenfieber erkrankt ist, im Seuchenlazarett von Smolensk desinfiziert wird, und daraufhin stirbt. Zu Hause bekommt seine Frau den Brief mit der Auskunft, dass ihr Mann befördert worden sei, und geht daraufhin in die Oper.
Die Erzählung endet, so wie sie angefangen hat, nämlich mit einer Schularbeit einses jungen Mädchens mit folgenden Worten:“ Im Krieg sind alle Väter Soldat“. Klick hier … |
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Juli 15, 2007
Ob Keule oder Kernkraft – der technische Fortschritt hat seine guten und bösen Seiten. Unentschieden muß also bleiben, ob Herrn Carl C. Magee aus Oklahoma City, Oklahoma, ein Dank gebührt oder ob ihn der Teufel ritt, als er am 13. Mai 1935 das Patent für einen „münzkontrollierten Parkmesser“ anmeldete.
Ganz nebenbei sammelten die „Münzgräber“ reichlich für die Stadtkassen, Stück für Stück, Schluck um Schluck, für ein Viertelstündchen mehr. Einnehmender wirkten nur noch ihre knöllchenschreibenden Kolleginnen, der Politesse widmeten die Beatles sogar einen Song: „Lovely Rita, meter maid“. In Hochzeiten der Parkuhr gab es z.B. in der Stadt Bonn 1.950 dieser geldsammelnden Uhren, im März 1996 wurden die letzten dort ausgemustert.
Für sie gibt es den Parkscheinautomat, nicht mehr direkt neben dem Parkplatz, meist für eine ganze Parkzone, und mit Feinheiten wie der gratis „Brötchen“-Parkzeit von 10 Minuten, Zeit genug für den schnellen Kauf vom Frühstücksbrötchen, die fast jede Stadt Deutschlands gewährt. Klick hier
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